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2 minFünf Fehler, die Veranstalter:innen bei Barrierefreiheit immer wieder machen

Viele Event-Verantwortliche wollen barrierefreie Veranstaltungen anbieten. Trotzdem scheitert die Umsetzung regelmässig an denselben Stolpersteinen. Hier sind fünf häufige Fehler und wie man sie vermeidet.
1. Barrierefreiheit erst am Schluss einplanen
Wer Accessibility als Nachgedanken behandelt, zahlt mehr und erreicht weniger. Wenn das Bühnenlayout steht, der Ticketverkauf läuft und die Technik aufgebaut ist, lassen sich barrierefreie Massnahmen nur noch schwer integrieren. Besser: Accessibility ab der ersten Planungssitzung mitdenken. Dann wird sie zum natürlichen Bestandteil des Events, nicht zum teuren Add-on.
2. Nur an Rollstuhlzugänglichkeit denken
Physische Zugänglichkeit ist wichtig, aber Barrierefreiheit hat viele Dimensionen. Hörbeeinträchtigungen, Sehbehinderungen, kognitive Einschränkungen, sprachliche Barrieren: All das gehört dazu. Ein Event kann vollständig rollstuhlgerecht sein und trotzdem 15 Prozent des Publikums ausschliessen, weil es keine Untertitel, keine Audiostreams und keine Übersetzungen gibt.
3. Auf veraltete Technik setzen
Induktionsschleifen und FM-Systeme haben ihre Berechtigung, aber sie decken nur einen Bruchteil der Bedürfnisse ab. Moderne Lösungen streamen Audio direkt auf persönliche Geräte, liefern Echtzeit-Transkripte und übersetzen in Dutzende Sprachen, ohne zusätzliche Hardware. Die Technik hat sich weiterentwickelt. Die Planung sollte mitziehen.
4. Keine Kommunikation vorab
Die beste Barrierefreiheit nützt wenig, wenn niemand davon weiss. Menschen mit Behinderungen planen ihren Eventbesuch oft sorgfältig. Wenn die Website nicht klar kommuniziert, welche Accessibility-Features verfügbar sind, entscheiden sich viele gegen den Besuch, selbst wenn alles vor Ort vorhanden wäre. Barrierefreiheit gehört prominent auf die Event-Website und in die Ticketing-Kommunikation.
5. Annehmen, dass es zu teuer ist
Moderne Accessibility-Technologie ist erschwinglicher, als viele denken. Tagesbasierte Preismodelle, keine Hardware-Kosten und skalierbare Lösungen machen Barrierefreiheit auch für kleinere Events finanzierbar. Der Return on Investment zeigt sich nicht nur in Compliance, sondern auch in einem grösseren, zufriedeneren Publikum.
Barrierefreiheit ist kein Projekt, das man einmal abhakt. Es ist eine Haltung, die sich in jedem Detail der Eventplanung widerspiegelt.
1. Barrierefreiheit erst am Schluss einplanen
Wer Accessibility als Nachgedanken behandelt, zahlt mehr und erreicht weniger. Wenn das Bühnenlayout steht, der Ticketverkauf läuft und die Technik aufgebaut ist, lassen sich barrierefreie Massnahmen nur noch schwer integrieren. Besser: Accessibility ab der ersten Planungssitzung mitdenken. Dann wird sie zum natürlichen Bestandteil des Events, nicht zum teuren Add-on.
2. Nur an Rollstuhlzugänglichkeit denken
Physische Zugänglichkeit ist wichtig, aber Barrierefreiheit hat viele Dimensionen. Hörbeeinträchtigungen, Sehbehinderungen, kognitive Einschränkungen, sprachliche Barrieren: All das gehört dazu. Ein Event kann vollständig rollstuhlgerecht sein und trotzdem 15 Prozent des Publikums ausschliessen, weil es keine Untertitel, keine Audiostreams und keine Übersetzungen gibt.
3. Auf veraltete Technik setzen
Induktionsschleifen und FM-Systeme haben ihre Berechtigung, aber sie decken nur einen Bruchteil der Bedürfnisse ab. Moderne Lösungen streamen Audio direkt auf persönliche Geräte, liefern Echtzeit-Transkripte und übersetzen in Dutzende Sprachen, ohne zusätzliche Hardware. Die Technik hat sich weiterentwickelt. Die Planung sollte mitziehen.
4. Keine Kommunikation vorab
Die beste Barrierefreiheit nützt wenig, wenn niemand davon weiss. Menschen mit Behinderungen planen ihren Eventbesuch oft sorgfältig. Wenn die Website nicht klar kommuniziert, welche Accessibility-Features verfügbar sind, entscheiden sich viele gegen den Besuch, selbst wenn alles vor Ort vorhanden wäre. Barrierefreiheit gehört prominent auf die Event-Website und in die Ticketing-Kommunikation.
5. Annehmen, dass es zu teuer ist
Moderne Accessibility-Technologie ist erschwinglicher, als viele denken. Tagesbasierte Preismodelle, keine Hardware-Kosten und skalierbare Lösungen machen Barrierefreiheit auch für kleinere Events finanzierbar. Der Return on Investment zeigt sich nicht nur in Compliance, sondern auch in einem grösseren, zufriedeneren Publikum.
Barrierefreiheit ist kein Projekt, das man einmal abhakt. Es ist eine Haltung, die sich in jedem Detail der Eventplanung widerspiegelt.