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2 minVom Eurovision Song Contest lernen. Wie Grossevents den Standard setzen

Als der Eurovision Song Contest 2025 in Basel stattfand, war Barrierefreiheit kein Randthema, sondern Teil des Gesamtkonzepts. 80'000 Zuschauer:innen erlebten ein Event, das neue Massstäbe für Inklusion setzte. Was können andere Veranstalter:innen davon lernen?
Die Herausforderung bei Grossevents ist immens. Tausende Menschen, unterschiedliche Sprachen, verschiedene Bedürfnisse, und alles muss in Echtzeit funktionieren. Der ESC 2025 zeigte, dass das möglich ist, wenn die richtige Technologie im Einsatz ist. Live-Audiostreaming auf Hörgeräte und Smartphones ermöglichte es allen Gästen, den Sound kristallklar zu empfangen, unabhängig davon, wo sie im Venue sassen. Echtzeit-Transkripte und KI-gestützte Übersetzungen machten die Show für ein internationales Publikum zugänglich.
Was den ESC-Ansatz besonders macht: Barrierefreiheit wurde nicht als separater Service behandelt, sondern nahtlos ins Event-Erlebnis integriert. Das Branding stimmte, die Benutzeroberfläche war intuitiv, und die Nutzung erforderte weder spezielle Geräte noch Vorkenntnisse. Ein Smartphone genügte.
Dieses Prinzip lässt sich auf jede Veranstaltungsgrösse übertragen. Die ETH Zürich nutzt ähnliche Technologie für ihre Vorlesungen und Events. Das Arosa Humorfestival setzt darauf, um Comedy-Shows für alle zugänglich zu machen, denn Humor funktioniert nur, wenn man den Witz auch versteht. Die Winterthurer Musikfestwochen beweisen, dass Accessibility auch in der Festivalwelt funktioniert.
Der gemeinsame Nenner dieser Events: Sie warten nicht, bis Barrierefreiheit gesetzlich erzwungen wird. Sie handeln aus Überzeugung und erkennen den Mehrwert, für ihr Publikum, für ihre Marke und für die Branche insgesamt.
Was Veranstalter:innen konkret mitnehmen können: Frühzeitig planen, auf skalierbare Technologie setzen, die keine eigene Hardware erfordert, und Barrierefreiheit als Feature kommunizieren, nicht als Pflichtübung. Die Grossevents machen vor, was jedes Event übernehmen kann, vom lokalen Kulturfestival bis zur internationalen Konferenz.
Der Standard ist gesetzt. Die Frage ist nicht mehr, ob Barrierefreiheit bei Events machbar ist. Sie ist: Wann zieht der Rest nach?
Die Herausforderung bei Grossevents ist immens. Tausende Menschen, unterschiedliche Sprachen, verschiedene Bedürfnisse, und alles muss in Echtzeit funktionieren. Der ESC 2025 zeigte, dass das möglich ist, wenn die richtige Technologie im Einsatz ist. Live-Audiostreaming auf Hörgeräte und Smartphones ermöglichte es allen Gästen, den Sound kristallklar zu empfangen, unabhängig davon, wo sie im Venue sassen. Echtzeit-Transkripte und KI-gestützte Übersetzungen machten die Show für ein internationales Publikum zugänglich.
Was den ESC-Ansatz besonders macht: Barrierefreiheit wurde nicht als separater Service behandelt, sondern nahtlos ins Event-Erlebnis integriert. Das Branding stimmte, die Benutzeroberfläche war intuitiv, und die Nutzung erforderte weder spezielle Geräte noch Vorkenntnisse. Ein Smartphone genügte.
Dieses Prinzip lässt sich auf jede Veranstaltungsgrösse übertragen. Die ETH Zürich nutzt ähnliche Technologie für ihre Vorlesungen und Events. Das Arosa Humorfestival setzt darauf, um Comedy-Shows für alle zugänglich zu machen, denn Humor funktioniert nur, wenn man den Witz auch versteht. Die Winterthurer Musikfestwochen beweisen, dass Accessibility auch in der Festivalwelt funktioniert.
Der gemeinsame Nenner dieser Events: Sie warten nicht, bis Barrierefreiheit gesetzlich erzwungen wird. Sie handeln aus Überzeugung und erkennen den Mehrwert, für ihr Publikum, für ihre Marke und für die Branche insgesamt.
Was Veranstalter:innen konkret mitnehmen können: Frühzeitig planen, auf skalierbare Technologie setzen, die keine eigene Hardware erfordert, und Barrierefreiheit als Feature kommunizieren, nicht als Pflichtübung. Die Grossevents machen vor, was jedes Event übernehmen kann, vom lokalen Kulturfestival bis zur internationalen Konferenz.
Der Standard ist gesetzt. Die Frage ist nicht mehr, ob Barrierefreiheit bei Events machbar ist. Sie ist: Wann zieht der Rest nach?